• Inklusion im Spielzeugland

    Diese Spielzeugpuppen fallen erst auf den zweiten Blick auf: Barbies mit Kurven und Legofiguren im Rollstuhl. Die großen Spielzeughersteller reagieren damit auf Kritiker, die Ihnen Ideenlosigkeit und Klischees vorwerfen und die Inklusion bei Spielzeug vermissen. Bleibt die Frage, ob diese Produkte nicht nur Kritiker, sondern auch Kunden überzeugen. Spindeldürre Barbies und muskulöse Actionhelden stehen schon lange in der Kritik, pädagogisch kontraproduktiv zu sein. Sie vermittelten Kindern ein unrealistisches Weltbild und setzten falsche Maßstäbe, heißt es etwa. Unerreichbare Heldenfiguren beeinträchtigen das eigene Selbstbewusstsein. fSie führen schlimmstenfalls zu Essstörungen, mahnen Kritiker. Ganz zu schweigen von einem inklusivem Weltbild – also eine Vorstellung von einem Leben, in dem Behinderte und Nichtbehinderte Menschen selbstverständlich…